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Selbstfärber

Technik

Ein Stempel mit eingebautem Kissen: Der Abdruck färbt sich beim Stempeln selbst ein, ein separates Stempelkissen ist nicht nötig.

Beim Selbstfärber sitzt das Farbkissen im Gehäuse. Drückt man den Stempel nach unten, dreht sich die Textplatte aus dem Kissen heraus auf das Papier – ein Handgriff, ein Abdruck, ohne Nachtupfen. Das macht ihn zum üblichen Bürostempel: Er liegt griffbereit auf dem Tisch und braucht keine zweite Hand.

Die Farbmenge reicht je nach Modell und Abdruckgröße für mehrere tausend Abdrucke. Wird der Abdruck blass, ist nicht der Stempel verbraucht, sondern das Kissen: Es lässt sich in wenigen Sekunden austauschen. Nachfüllen mit Stempelfarbe geht ebenfalls, ist aber unsauberer und trifft die Farbmenge selten so gleichmäßig wie ein neues Kissen.

Gegenstück ist der Holzstempel, der sein Kissen getrennt danebenliegen hat. Der Selbstfärber ist schneller, der Holzstempel dafür unempfindlich und beliebig groß.

Verwandte Begriffe

  • Stempelkissen Der Farbträger im Stempel. Ein blasser Abdruck heißt fast immer: Kissen tauschen, nicht Stempel ersetzen.
  • Textplatte Die gravierte Gummiplatte mit Ihrem Text – das eigentliche Herz jedes Stempels. Sie lässt sich bei den meiste…
  • Holzstempel Der klassische Handstempel: Gummiplatte auf Holzgriff, Farbe kommt aus einem separaten Kissen.

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